So arbeite ich

Zusammenarbeit schafft Bindung

 

Die Rolle des Hundes heute

 

Hielt man Hunde in der Vergangenheit hauptsächlich z.B. als Wachhund oder Jagdbegleiter,

nehmen Hunde in unserer heutigen Gesellschaft mehr und mehr einen Platz innerhalb der Familien ein.

 

Sie sind für uns z.B. Spielkameraden, Seelentröster, begleiten uns beim Sport und auf Reisen.

Dabei wünschen wir uns natürlich, dass sie sich in diesen Situationen auch stets freundlich zu anderen Menschen und Tieren verhalten, das Leben in der Großstadt meistern und sich den Gegebenheiten unseres menschlichen Alltags anpassen.

 

Nicht selten erwarten Hundehalter wie selbstverständlich von ihren Hunden, dass sie nach dem Wort „Fuß“ brav und möglichst am linken Bein neben ihnen hergehen, ohne an der Leine zu ziehen, dass sich der Hund sofort nach einem „Sitz“ auf sein Hinterteil setzt oder nach einem strengen „Aus“ alles sein lässt, was er gerade tut oder ein Spielzeug ausgibt.

Dabei vergessen die Hundebesitzer oft, dem Hund erst die Bedeutung dieser Worte zu vermitteln und so ein Lernen des erwünschten Verhaltens zu ermöglichen.

Der Hund muss also z.B. das Wort „Sitz“ erst mit dem Hinsetzen verknüpfen.

Dies geschieht durch kontinuierliches Üben, korrekte Ausführung und positive Verstärkung, also Belohnung, des richtig gezeigten Verhaltens.

Jeglicher Einsatz von aversiven Hilfsmitteln, wie z.B. Kettenwürgern, Stachelhalsbändern oder dünnen Moxonleinen und deren, für den Hund sehr unangenehme bzw. sogar schmerzhafte, Anwendung, sind dabei strikt abzulehnen!
 

Auch wir Menschen mussten uns erst das Lesen und Schreiben oder Fremdsprachen aneignen und regelmäßig üben, bevor wir das Gelernte sicher anwenden konnten.

Ich bringe sehr gern dieses Beispiel an :„Stellen Sie sich bitte vor, ein Japaner gibt Ihnen in seiner Muttersprache, dazu in strengem Ton, eine Anweisung. Sofern Sie nie Japanisch gelernt haben, bezweifle ich, dass Sie daraufhin beginnen, auf dem linken Bein zu hüpfen, denn dazu hat Sie der Japaner in seiner Sprache aufgefordert.“

Und sollten Sie nun für die Nichtausführung bestraft werden?

Wären Sie der japanischen Sprache mächtig, wäre die Ausführung dieser Aufgabe für Sie kein Problem. Ähnlich geht es unseren Hunden, wenn wir unklar mit ihnen kommunizieren.

Auch schleichen sich zuhause, im täglichem Zusammenleben und Umgang mit dem Hund, oft Fehler ein, die Ursache für meisst erlerntes, unerwünschtes Verhalten sein können.

 


Blickkontakt aufbauen

Die Arbeit mit Ihnen und Ihrem Hund

 

Nachdem Sie Kontakt zu mir aufgenommen haben, sende ich Ihnen einen Fragebogen zu, um mir ein erstes Bild zu den von Ihnen geschilderten Sachverhalten zu machen. Nach Rücksendung an mich werde ich mich mit Ihnen in Verbindung setzen und wir vereinbaren einen individuellen Termin für ein Erstgespräch.

 

Das Erstgespräch

Wir starten das Training nicht auf dem Übungsplatz einer Hundeschule, sondern FAIR zum HUND direkt bei Ihnen, in Ihrem persönlichen Umfeld, denn dort liegen nicht selten die Ursachen für das gezeigte Verhalten Ihres Hundes.

Im Erstgespräch möchte ich Sie und Ihren Hund kennenlernen, werde den Fragebogen mit Ihnen durchsprechen und wir nehmen die täglichen Abläufe, die im Zusammenhang mit Ihrem Hund stehen, unter die Lupe.

Was wünschen Sie sich für das Zusammenleben mit Ihrem Hund? 

Das ist eine wichtigste Frage, die Sie sich stellen sollten.

Je nach Situation werden wir Alltagssituationen nutzen, wie Spaziergänge in der Stadt oder Natur und natürlich Begegnungen mit anderen Hunden. Auch werde ich Ihnen Beispiele zur artgerechten Beschäftigung bzw.geistigen Auslastung Ihres Hundes vorstellen.

Ich gebe Ihnen die Möglichkeit mit Ihrem Hund gemeinsam zu lernen und Vertrauen für einander aufzubauen.

 

Vertrauen zum Halter

Stimmt die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Hund, werden klare Strukturen und Regeln im täglichen Umgang mit dem Hund etabliert, sowie Übungen und erwünschte Verhaltensweisen positiv aufgebaut, kontinuierlich trainiert und erweitert, steht einem harmonischen Zusammenleben von Mensch und Hund nichts mehr im Weg.